Apple hat in seinem Online-Shop offiziell eine High-End-Mac Studio-Konfiguration mit 512 GB RAM verfügbar gemacht, eine Variante, die für Ende Oktober angekündigt worden war. Diese spezifische Konfiguration ist erforderlich, um das kürzlich von Meta angekündigte lokale KI-Modell Muse Spark Open auszuführen, das zwar für Apple Silicon optimiert ist, jedoch zwei vollständig ausgestattete Mac Studios erfordert und nicht mit Standard-MacBook Air- oder Pro-Modellen kompatibel ist.

Der Zugriff auf diese Speicherkapazität erfordert erhebliche Hardware-Upgrades über die Basisspezifikationen hinaus. Die Einstiegsvariante mit dem M5-Max-Prozessor beginnt bei 2.999 Euro, ist jedoch auf 36 GB RAM begrenzt und bietet keine Upgrade-Optionen. Um 512 GB zu erreichen, müssen Nutzer den vollständig ausgestatteten M5-Ultra-Prozessor wählen, der über 36 Rechenkerne und 80 Grafikkerne verfügt. Allein dieses Prozessor-Upgrade erhöht den Basispreis um 5.030 Euro.

Die Kosten für den Speicher selbst sind beträchtlich; der Sprung von 96 GB auf 512 GB verursacht zusätzliche 17.050 Euro. Wenn Käufer zudem die SSD-Speicherkapazität maximieren, indem sie von 1 TB auf 16 TB aufrüsten, stehen ihnen weitere Kosten in Höhe von 8.250 Euro bevor. Der Endpreis für diese vollständig ausgestattete Maschine beläuft sich somit auf 33.329 Euro. Zum Vergleich kostet ein neues kompaktes Elektrofahrzeug wie der Citroën ëC3 in seiner Basisausstattung direkt vom Hersteller etwa 20.140 Euro.

Apple positioniert diese extreme Konfiguration nicht für den alltäglichen Einsatz im Homeoffice, sondern für spezifische professionelle Arbeitsabläufe. Die Zielgruppe umfasst Kreative wie Filmemacher, die hochauflösendes 8K-Material bearbeiten müssen, sowie Datenwissenschaftler, die KI-Modelle trainieren. Darüber hinaus ist das System darauf ausgelegt, lokale KI-Agenten wie Metas Muse Spark Open auszuführen, wobei für den Betrieb solcher Anwendungen reportedly zwei dieser vollständig ausgestatteten Mac Studios erforderlich sind.

Quellen: t3n.