Eine Reihe von Bombendrohungen betraf am Dienstag Linienflüge in mehreren europäischen Ländern. Die Behörden führten daraufhin Sicherheitskontrollen durch und leiteten in einem Fall ein Flugzeug zu einem anderen Flughafen um. Den Angaben der BBC zufolge, wie sie im Ausgangsmaterial wiedergegeben werden, waren Flüge nach Rom, Warschau, Murcia und Sofia betroffen.
Zwei Ryanair-Flüge mit Ziel Rom-Fiumicino gehörten zu den betroffenen Maschinen. Einer war aus Lissabon, der andere aus Dublin gestartet. Polizeiteams durchsuchten beide Flugzeuge und ihr Gepäck, fanden jedoch keine Sprengstoffe. Der Flug aus Dublin, FR9611, wurde vor der Landung von Kampfflugzeugen der italienischen Luftwaffe eskortiert.
In Polen wurde ein Flug der LOT Polish Airlines von London Heathrow nach Warschau nach Warschau-Modlin umgeleitet. Die Passagiere mussten das Flugzeug verlassen, während Sicherheitskontrollen durchgeführt wurden. Auch ein Flug von Scandinavian Airlines von Kopenhagen nach Warschau war von einer Drohung betroffen und wurde nach der Landung am Warschauer Chopin-Flughafen überprüft.
In Spanien landete ein Ryanair-Flug aus Manchester in Murcia, wo die Notfallmaßnahmen aktiviert wurden. Passagiere und Besatzung wurden während der Kontrollen evakuiert; die spanische Guardia Civil fand keinen Sprengsatz.
Auch die bulgarischen Behörden reagierten auf Drohungen gegen zwei Flüge nach Sofia: einen Wizz-Air-Flug aus Bergamo und einen Ryanair-Flug aus Dublin. Es wurden Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen durchgeführt.
Den Vorfällen war am Montag ein separater Zwischenfall vorausgegangen: Ein Wizz-Air-Flug von London Luton nach Sofia wurde nach Budapest in Ungarn umgeleitet, nachdem eine Bombendrohung eingegangen war. Ein ungarisches Kampfflugzeug eskortierte die Maschine, die sicher landete. Bei den Kontrollen wurden keine Sprengstoffe gefunden.
Im Ausgangsmaterial heißt es, dass in den überprüften Flugzeugen keine Sprengsätze gefunden wurden. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass es keine öffentliche Bestätigung dafür gibt, dass alle Drohungen miteinander in Verbindung standen, und dass die Behörden keine abschließenden Erkenntnisse zu ihrem Ursprung bekannt gegeben haben.
Quellen: Pplware.