Faltbare Technologie ist längst nicht mehr auf Smartphones beschränkt. Laptops, Computermäuse, Kopfhörer und tragbare Monitore gehören zu den Geräten, die Designs übernommen haben, die Platz sparen oder die Nutzung eines Produkts verändern sollen, wie aus einem kürzlich erschienenen Überblick über die Kategorie hervorgeht.
Faltbare Laptops haben ihre Wurzeln in den frühen tragbaren Computern, doch neuere Beispiele umfassen Geräte mit zwei Bildschirmen, flexiblen Displays und aufrollbaren Panels. ASUS hat Produkte wie das Zenbook 17 Fold und Modelle der Zenbook-Duo-Reihe auf den Markt gebracht, während Lenovo das ThinkPad X1 Fold und das ThinkBook Plus Gen 6 Rollable mit aufrollbarem Bildschirm entwickelt hat. HP stellte 2023 das Spectre Fold vor, ist seitdem jedoch nicht in die Kategorie zurückgekehrt, heißt es in dem Überblick.
Faltbare Smartphones sind trotz fast eines Jahrzehnts Entwicklung seit Samsungs Galaxy Fold weiterhin ein Nischenprodukt. Samsungs Z-Fold-Reihe ist inzwischen in der achten Generation, während auch Google, Motorola und andere Hersteller in den Markt eingestiegen sind. Dem Überblick zufolge bieten große Modelle im Buchformat ein Smartphone, das sich zu einem kleinen Tablet aufklappen lässt. Selbst die günstigsten Optionen kosten jedoch mindestens 1.800 US-Dollar, wodurch der Preis einer breiteren Verbreitung im Weg steht.
Bei einigen faltbaren Geräten stehen eher die Mobilität als neue Funktionen im Mittelpunkt. Microsofts Arc Mouse stammt aus dem Jahr 2008, und das Unternehmen verkauft die Surface Arc Mouse weiterhin. Auch Logitech hat seine Mobi Fold vorgestellt, während die OriMouse von myAir.0 eine weitere Option ist. Over-Ear-Kopfhörer lassen sich häufig zusammenklappen, damit sie leichter zu verstauen sind. Beispiele sind die M50x-Reihe von Audio-Technica und die Beats Solo 4.
Auch bei tragbaren Monitoren wurden flexible Bildschirme erprobt. ASUS’ ZenScreen Fold wurde entwickelt, um ein größeres Display bereitzustellen, das in einen Rucksack oder kleinen Koffer passt. Der Einstiegspreis von 2.000 US-Dollar schränkte jedoch die Attraktivität ein, und seitdem hat das Unternehmen wenig mit der Produktreihe unternommen. Der Corsair Xeneon Flex und der LG LX3 sind dagegen Desktop-Monitore, deren flexible Displays sich von flach bis gebogen verstellen lassen, obwohl sich keiner der beiden in der Mitte zusammenklappen lässt.
Der Überblick erwähnt außerdem kleinere faltbare Zubehörteile wie Dongles und kabellose Ladepads. Zum aktuellen Setup des Autors gehören ein Zenbook Duo der zweiten Generation, ein Galaxy Z Fold 8 und Logitechs Mobi Fold. Damit kombiniert er einen Laptop mit zwei Bildschirmen, ein Smartphone, das sich zu einem Display in Tabletgröße aufklappen lässt, und eine kompakte Maus.
Quellen: Engadget.