Mercedes-Benz arbeitet an einem holografischen Display, das eine neue Alternative zur wachsenden Zahl von Bildschirmen in Innenräumen von Luxusautos bieten könnte. Trotz der Bezeichnung handelt es sich bei dem System nicht um ein frei schwebendes Bild: Es ist eine weiterentwickelte Art von Head-up-Display, das Informationen auf die Windschutzscheibe statt auf einen weiteren Bildschirm im Armaturenbrett projizieren soll.

Wie ein herkömmliches Head-up-Display nutzt das System einen Projektor. Sein besonderes Bauteil ist eine transparente Folie, die in die Windschutzscheibe laminiert ist und holografische optische Elemente enthält. Die Mercedes-Entwicklungsingenieurin Lena Hees beschrieb diese Elemente als „winzige Spiegel“, die das Licht des Projektors gezielt reflektieren.

Den bereitgestellten Informationen zufolge soll dieses Design dafür sorgen, dass das projizierte Bild auch bei direkter Sonneneinstrahlung sichtbar bleibt, ohne den Fahrer abzulenken. Damit könnte es einen anderen Ansatz bieten als Touchscreens auf der Beifahrerseite, die Mercedes und andere Hersteller von Luxusautos derzeit zusammen mit Fahrerüberwachungskameras oder polarisierten Bildschirmen einsetzen, um zu verhindern, dass der Fahrer das Display des Beifahrers sieht.

Quellen: Ars Technica.