Microsoft hat vier Klassen von KI-PCs mit Windows-11/">Windows 11 vorgestellt, die von Einsteiger-Laptops bis hin zu Systemen reichen, auf denen fortgeschrittene KI-Modelle lokal ausgeführt werden sollen. Die Kategorien unterscheiden sich hinsichtlich Arbeitsspeicher, Hardwarekapazität und der Menge an KI-Verarbeitung, die ein Computer selbst bewältigen kann. Microsofts Ansatz kombiniert lokale Verarbeitung für einfachere Aufgaben mit Cloud-Diensten für anspruchsvollere Anfragen.

Klasse 0 beginnt bei 8 GB RAM und umfasst Laptops für den alltäglichen Gebrauch, etwa zum Surfen im Internet, für Büroanwendungen und die grundlegende Kontextverarbeitung. Die Systeme können Intel-Wildcat-Lake-Chips, AMD-Ryzen-100- oder -200-Prozessoren oder Qualcomm-Snapdragon-C- und -X-Plus-Plattformen verwenden. Die Quelle beschreibt sie als einen kostengünstigeren Einstieg, der sich jedoch weniger für intensives Multitasking eignet.

Klasse 1 umfasst Geräte, die für das Copilot+-Erlebnis zertifiziert sind, und setzt 16 GB bis 64 GB RAM voraus. Diese PCs sollen die meisten KI-Funktionen lokal ausführen können. Zu den aufgeführten Plattformen gehören Intel Core Ultra Panther Lake, wobei auch Unterstützung für Nova Lake genannt wird, AMD Ryzen AI Gorgon Point und Medusa Point, Qualcomm Snapdragon X2 Elite sowie einige Enthusiastensysteme mit dedizierten NVIDIA-Plattformen.

Die oberen Klassen richten sich an Entwickler, Content Creator und Unternehmen. Klasse 2 konzentriert sich auf Hochleistungs-PCs mit mindestens 128 GB RAM, darunter Systeme auf Basis von AMD Ryzen AI MAX+ Gorgon Halo und NVIDIA-RTX-Spark-Beschleunigern zur lokalen Erstellung und Prüfung von KI-Modellen.

Klasse 3 umfasst Workstations und das, was Microsoft als persönliche Supercomputer bezeichnet, die für die Ausführung fortgeschrittener Frontier-Modelle ausgelegt sind. Der Artikel führt Komponenten für Unternehmen auf, etwa Intel-Crescent-Island-GPUs mit bis zu 512 GB pro Einheit, NVIDIA-DGX-Station-Systeme mit GB300-Chips und AMD-Threadripper-Halo-Plattformen.

Quellen: Canaltech.