WhatsApp führt kontextbezogene Aktionen für in Chats geteilte Informationen ein und bietet Nutzern Kurzbefehle für Angaben wie Telefonnummern, Adressen, Datumsangaben und E-Mail-Adressen. Laut dem Quellbericht wird die Funktion nach und nach in Test- und stabilen Versionen für Android und iOS aktiviert.
Der erkannte Text wird mit einer gepunkteten Unterstreichung angezeigt. Tippt man darauf oder hält die Nachricht gedrückt, öffnet sich ein Menü mit Aktionen, die sich auf den jeweiligen Eintrag beziehen. Adressen können in Google Maps oder Apple Karten geöffnet werden, während Telefonnummern zum Tätigen eines Anrufs, zum Senden einer SMS oder zum Erstellen eines Kontakts verwendet werden können. Datums- und Zeitangaben lassen sich dem Kalender des Telefons hinzufügen.
Das Menü hebt die ausgewählte Information hervor, damit Nutzer prüfen können, worauf sich der Kurzbefehl bezieht, bevor sie fortfahren. Ist der Vorschlag nicht relevant, können sie ihn verwerfen und das Gespräch fortsetzen.
Dem Bericht zufolge erfolgen die Mustererkennung und Textanalyse auf dem Telefon, statt den Nachrichteninhalt an externe Server zu senden. WhatsApp bietet außerdem eine Feedback-Option in der App, über die Nutzer angeben können, ob eine vorgeschlagene Aktion zutreffend war.
Die Einführung wird über die Server von WhatsApp gesteuert, sodass die Installation der neuesten Version die Funktion nicht unbedingt sofort verfügbar macht. Sie sollte erscheinen, sobald ein Konto in die schrittweise Aktivierung aufgenommen wird.
Quellen: Pplware.
