Google begann am 2. November mit der Verteilung eines Updates für die Play-Dienste, das neue Funktionen für Geräteverbindungen, Kontoverwaltung und Sicherheit mit sich bringt. Da Google die Updates für die Play-Dienste direkt bereitstellt, sind sie nicht von den Geräteherstellern abhängig. Die Änderungen sind auf den meisten Android-Geräten mit Play-Diensten verfügbar, darunter Smartphones, Tablets, Smartwatches, Fernseher, Fahrzeuge mit Android Auto und Chromebooks.
Version 26.43 der Google Play-Dienste ermöglicht es Windows-Nutzern, Fotos und Videos mithilfe von Quick Share, Googles drahtloser Funktion zum Teilen von Dateien, automatisch zu sichern. In den Versionshinweisen erklärt Google nicht genau, wie die Sicherung funktioniert, sondern teilt lediglich mit, dass das Update verbesserte Protokolle für die Verbindung zwischen Geräten nutzt.
Das Update erleichtert außerdem das Auffinden der Steuerelemente für Familienkonten. Unter den Google-Einstellungen erscheint ein neuer Bereich „Familie“ mit einer Übersicht der Familienmitglieder, etwaigen Google-One-Abos samt deren Speicherplatznutzung sowie gemeinsam genutzten Diensten.
Google hat dem Passwortmanager eine Option hinzugefügt, mit der Nutzer auswählen können, welche Zugangsdaten beibehalten werden sollen, wenn sie Daten importieren, die widersprüchliche Passwörter oder Passkeys enthalten. Das Update erneuert außerdem die Systemverwaltungsdienste. Laut Google soll dies die Akkulaufzeit, Konnektivität, Leistung, den Datenschutz, die Sicherheit, Stabilität und Aktualisierbarkeit verbessern.
Zu den weiteren Änderungen zählen die Unterstützung standort- und kontextbasierter Funktionen in Google- und Drittanbieter-Apps, Fehlerbehebungen bei Sicherheits- und Notfalldiensten sowie aktualisierte Kundenkarten in Google Wallet. Google führt solche Updates üblicherweise schrittweise ein.
Quellen: t3n.