Skills in ChatGPT und Claude können wiederkehrende Aufgaben in wiederverwendbare Workflows verwandeln und gewöhnliches Prompting um eine Automatisierungsebene ergänzen. Das Thema wird in einer Folge des t3n-Podcasts MeisterPrompter behandelt, in der erklärt wird, wann sich Skills lohnen können und wie man sie einrichtet.

Ein Skill beschreibt die Arbeitsschritte für eine Aufgabe, das erwartete Ergebnis und die Bedingungen für seine Verwendung. Prompt Engineer Susanne Renate Schneider zufolge sind Skills besonders nützlich für Arbeiten, die häufig und nach gleichbleibenden Kriterien erledigt werden. Sie lassen sich in natürlicher Sprache und ohne Programmierkenntnisse erstellen.

Skills können auch automatisch ausgeführt werden. Schneider empfiehlt Anfängern, zunächst zu prüfen, wann eine Automatisierung ausgelöst wird, und Skills so einzurichten, dass sie nur auf ausdrückliche Aufforderung aktiv werden. Später können sie überarbeitet werden, um mehr Automatisierung zu ermöglichen.

Um mögliche Anwendungsfälle zu erkennen, schlägt Schneider vor, ein KI-Tool zu fragen: „Welche der Aufgaben, die ich hier in [KI-Tool] erledige, würden sich als Skill eignen?“ Damit die Aufforderung funktioniert, muss die Speicherfunktion des Tools aktiviert sein.

Der Artikel weist außerdem darauf hin, dass ChatGPT Custom GPTs eine eingeschränktere Möglichkeit boten, ähnliche Workflows zu erstellen. OpenAI soll sie am 11. Dezember einstellen; danach können sie nicht mehr verwendet werden, Nutzer können sie jedoch zu Plugins verschieben. Die Ausgabe des t3n-MeisterPrompter-Newsletters vom 5. November erklärt, wie das geht.

Quellen: t3n.