Adobe PDF Spaces soll Teams dabei helfen, Projektmaterialien zusammenzustellen und mithilfe des KI-Assistenten von Acrobat Fragen dazu zu stellen. Ein einzelner Arbeitsbereich kann bis zu 100 Elemente enthalten, darunter PDFs, Word-, PowerPoint- und Excel-Dateien, Links und Notizen. Verfügbar ist der Dienst über Acrobat auf Desktopgeräten, im Web sowie auf iOS- und Android-Geräten.

Nutzer können den Assistenten bitten, die Materialien zusammenzufassen oder bestimmte Angaben zu finden, etwa Projektziele, Einschränkungen, Fristen und noch ausstehende Entscheidungen. Laut Adobe greift der Assistent auf Dokumente im Arbeitsbereich zurück und versieht seine Antworten mit Quellenangaben, die auf die entsprechenden Textstellen verweisen. So können Nutzer die Angaben anhand ihrer Quelle überprüfen. Das Profil des Assistenten lässt sich außerdem an unterschiedliche Anforderungen anpassen; als Beispiele nennt Adobe Datenanalyse und Kommunikation.

Ein Arbeitsbereich kann mit Kollegen geteilt werden, die seine Dokumente einsehen und eigene Fragen stellen können. Adobe zufolge können Teammitglieder so je nach ihrer Rolle einen gemeinsamen Materialbestand erkunden und zugleich Projektinformationen und Aktualisierungen an einem Ort zusammenhalten. Die Funktion erstellt außerdem eine Audiozusammenfassung; das Skript kann vor dem Teilen der Zusammenfassung bearbeitet werden. Wird ein Dokument im Arbeitsbereich aktualisiert, wird die geteilte Version ebenfalls aktualisiert.

PDF Spaces ist in den Tarifen Acrobat Studio und Acrobat Express von Adobe enthalten. Adobe hat die Freigabeoptionen im Mai 2026 in diese Angebote aufgenommen. Empfänger benötigen kein Adobe-Konto, um einen geteilten Arbeitsbereich anzusehen.

Quellen: Numerama.